04.03.2021 / Communiqués / Staatspolitik und Recht /

Gemeinsamer Weg gefunden für Ausfallentschädigungen an Kulturschaffende

In der Corona-Krise benötigen zahlreiche Sektoren finanzielle Unterstützung, so auch die Kulturschaffenden. Die CVP Kanton Zürich hat grosses Verständnis für die finanzielle Not der Kulturschaffenden und zeigt sich erleichtert, dass nun die korrekten Rahmenbedingungen geschaffen wurden für Ausfallentschädigungen.

Die finanzielle Unterstützung für Kulturschaffende war bereits im Kantonsrat ein Diskussionsthema. Für die CVP war immer klar, dass sie schnelle Unterstützung benötigen. Kritisiert wurde jedoch das eigenmächtige Handeln von Regierungsrätin Jacqueline Fehr, welches nicht mit dem Gesamtregierungsrat abgesprochen worden war. Zudem war es unverständlich, weshalb Kulturschaffende ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten sollten, während die weiteren Gewerbetreibende nicht so behandelt wurden. Doch diese Frage wurde an der heutigen Medienkonferenz von Madeleine Herzog von der Fachstelle Kultur zur Zufriedenheit der CVP erläutert. Es konnten nun auch die Erfahrungen aus dem letzten Jahr genutzt werden, um eine unbürokratische Hilfe zu ermöglichen.

Erfreut nimmt die Partei zur Kenntnis, dass Frau Fehr ihre Hausaufgabe erledigt hat und nun die Kulturschaffende ihre Unterstützung erhalten. Ebenfalls ist die Partei erleichtert, dass Frau Fehr nicht mehr auf Konfrontationskurs mit dem Bundesamt für Kultur ist, sondern nun die Zusammenarbeit mit ihm sucht. So wird sichergestellt, dass der Kanton, sofern sich sein Modell der unbürokratischen Hilfe bewährt, auch die nötigen Bundesgelder erhält.

Es bleibt nun zu hoffen, dass die kulturellen Veranstaltungen bald wieder stattfinden können und schadensmindernde Massnahmen bald nicht mehr oder nur noch vereinzelt nötig sind.

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