30.11.2020 / Newsletter / Umwelt und Energie /

Natur-Initiative: CVP unterstützt den Gegenvorschlag

In der Vergangenheit haben wir von der Natur Besitz genommen. Kulturland wurde geschaffen, um die wachsende Bevölkerung zu ernähren.

Im Grünen entstanden Dörfer und Städte, die mit leistungsfähigen Strassen verbunden werden mussten. Um uns vor Überschwemmungen zu schützen und Energie zu produzieren, wurden Bäche eingedolt und Flüsse kanalisiert. Hektare um Hektare wurde denaturiert und damit der Lebensraum von Pflanzen und Tieren permanent eingeschränkt. Es überrascht deshalb nicht, dass viele Arten bedroht oder bereits nicht mehr in unserem Kanton zu finden sind. Dem Artensterben muss deshalb rigoros Einhalt geboten werden. Die Zersiedelung unseres Kantons ist drastisch zu verlangsamen und die noch vorhandenen Grünflächen mit der gebotenen Sorgfalt zu bewirtschaften. Zusätzlich müssen dringend Reparaturen vorgenommen werden: Geeignete Flächen und Gewässer sind zu suchen, die ökologisch aufgewertet werden können.
Es ist unbestritten, dass ökologisch aufgewertete Flächen ökonomisch abgewertet werden. Diese Wertverluste müssen entschädigt werden. Erfreulicherweise bekennen sich bereits heute viele Landwirte zu einer ökologischen Bewirtschaftung ihrer Betriebe. Doch die Ansprüche der Landwirtschaft und die Forderungen des Naturschutzes müssen immer wieder gegeneinander abgewogen werden. Der vorliegende Gegenvorschlag stellt die notwendigen Mittel zeitgerecht bereit und ermöglicht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten zugunsten unserer Natur. Die CVP unterstützt den gelungenen Gegenvorschlag.

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