25.08.2020 / Newslettter / Bildung und Forschung /

Weiterbildung an Schulen weiterhin an Unterrichtstagen möglich

Die parlamentarische Initiative (PI) der FDP, die Weiterbildungstage an Schulen immer während der unterrichtsfreien Zeit fordert, hat die CVP wie auch die Mehrheit des Kantonsrates heute nicht unterstützt.

Die CVP ist der Meinung, dass Lehrerweiterbildungen in der Volksschule möglichst während der unterrichtsfreien Zeit stattfinden sollten. Was heute bereits so im Gesetz abgebildet ist, ganz nach dem Grundsatz: Schule findet statt. In der PI ging es konkret um die gemeindeinternen Weiterbildungen, notabene 2 Tage, über deren Durchführungszeitpunkt die Gemeinden selber bestimmen können. Dies gibt den Gemeinden eine gewisse Flexibilität, wenn es z.B. darum geht, einen entsprechenden Experten zu engagieren. Vertrauen wir unseren Schulen, dass sie bewusst ihre Weiterbildungstage definieren und dabei den Bildungsauftrag für die Schülerinnen und Schüler an oberste Stelle stellen. Deshalb wollen wir ihnen weiterhin eine gewisse Flexibilität gewähren. Dies auch in Anbetracht, dass Weiterbildungstage meist frühzeitig kommuniziert werden, damit berufstätige Eltern eine Lösung für die Betreuung ihrer Kinder finden können; ansonsten bieten die Schulen in der Regel selbst Betreuungsmöglichkeiten an. Für die Vereinbarkeit der Berufstätigkeit der Eltern sehen wir kein grundsätzliches Problem, wie es die Initianten proklamieren.

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