27.09.2018 / Communiqués / Gesundheit /

Prämienverbilligung: 80% genügen nicht!

Die CVP fordert wieder eine Erhöhung auf 100%. Um den Regierungsrat zur Erhöhung des Beitrags zu zwingen, hat die CVP die Volksinitiative "Raus aus der Prämienfalle" lanciert.

Um die Belastung der stetig steigenden Krankenkassenprämien abzufedern, beteiligen sich Bund und Kanton gemeinsam mit einem Beitrag an der Finanzierung von individuellen Prämienverbilligungen (IPV). Diese Prämienverbilligungen stellen einen sozialpolitischen Ausgleich dar. Der Kanton Zürich hat vor einigen Jahren als Sparmassnahme seinen Beitrag an die IPV von 100% auf 80% des mutmasslichen Bundesbeitrags gesenkt. Auch für das Jahr 2019 wird der kantonale Beitrag bei 80% belassen. Die CVP erachtet die 80% als nicht genügend. Der Kanton nimmt damit seine Verantwortung nicht wahr. Gerade in Zeiten steigender Prämien muss der Kanton seinen Beitrag an eine faire Prämienentlastung leisten. Die CVP fordert deshalb, dass der Kantonsbeitrag wieder auf 100% erhöht wird. Dazu hat sie die Volksinitiative «Raus aus der Prämienfalle» lanciert. Die Forderung der CVP lautet daher: «Der Regierungsrat des Kantons Zürich legt den Kantonsbeitrag für die Prämienverbilligungen fest. Dieser entspricht mindestens 100% des mutmasslichen Bundesbeitrags». Die Unterschriftensammlung für die Initiative ist angelaufen.

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