03.03.2017 / Communiqués / Bildung und Forschung /

Tagesschulen ermöglichen statt verordnen – ein wichtiger Schritt für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die CVP hat den Gesetzesentwurf zu den Rahmenbedingungen für Tagesschulen des Regierungsrates erfreut zur Kenntnis genommen. Der Regierungsrat trägt mit der gesetzlichen Verankerung von Tagesschulen dem wachsenden gesellschaftlichen Bedürfnis nach Betreuungsangeboten Rechnung und fördert damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - für die CVP ein Kernanliegen.

Mit seinem Gesetzesentwurf für die Rahmenbedingungen von Tagesschulen will der Regierungsrat die Gemeinden bei den Gründungen von Tagesschulen unterstützen. Die von der Bildungsdirektorin Silvia Steiner präsentierte Vorlage wird auch von der CVP unterstützt. Es ist wichtig, dass die Gemeinden einen Handlungsspielraum beibehalten und Tagesschulen auf freiwilliger Basis gefördert werden. Innerhalb der gesetzlich definierten Rahmenbedingungen können die Gemeinden die Tagesschulen ihren Bedürfnissen entsprechend gestalten. So werden auch die Schulgemeinden gestärkt und der Vielfalt der einzelnen Gemeinden im Kanton Zürich Rechnung getragen. Die pädagogische Verknüpfung von Unterricht und Betreuung in einem umfassenden Konzept bietet für die Schüler eine hervorragende Lernumgebung.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Ausserschulische Betreuungsangebote werden von immer mehr Eltern gewünscht. Die CVP setzt sich stets ein für Angebote, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Es ist für sie wichtig, dass beide Elternteile ihrer Arbeit nachgehen können und von den Gemeinden und dem Kanton mit familienergänzenden Betreuungsangeboten unterstützt werden. Erfreut nehmen wir zur Kenntnis, dass der Regierungsrat seine Verantwortung in diesem Bereich wahrnimmt.

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