28.04.2016 / Communiqués / Service public & Verkehr /

Medienmitteilung zum KEVU-Entscheid zum Richtplan Streichung Gateway Dietikon / Änderung Umschlagplatz Cargo Domino Dietikon in regionale Güterumschlagsanlage

Die CVP verlangt eine strikte und konsequente Umsetzung der Auflagen. Zudem sind zusätzliche Schutzmassnahmen zum Wohle einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung gefordert.

Die CVP-Fraktion nimmt den einstimmigen Beschluss der KEVU zu diesem Geschäft erfreut zur Kenntnis. Nachdem die SBB nach dem Mediationsprozess unter der Federführung des Bundesamtes für Verkehr das Projekt Gateway Limmattal abgebrochen haben, ist die CVP der Auffassung, dass die Streichung des entsprechenden Richtplaneintrages richtig ist. Dabei muss jedoch richtigerweise sichergestellt werden, dass keine überdimensionierten Alternativprojekte die geplante Siedlungsentwicklung negativ beeinflussen. Als Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung wird die Region einen wichtigen Teil des Bevölkerungswachstums innerhalb des Kantons übernehmen müssen. Mit dem Bau der Limmattalbahn ist gewährleistet, dass das Gebiet hochwertig und nachhaltig durch den Öffentlichen Verkehr erschlossen sein wird. Das Strassennetz ist allerdings schon heute arg strapaziert und darf nicht weiter überbelastet werden.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die beschlossenen Massnahmen inkl. Controlling seitens des Regierungsrates konsequent und strikte durchgesetzt werden. Zu prüfen ist zudem, wie die Bevölkerung noch wirkungsvoller geschützt werden kann. Es muss sichergestellt sein, dass die angestrebte Verdichtung in der Region hochwertig und bevölkerungsverträglich umgesetzt werden kann. Dies auch als Erfolgsgarant für die geplante Limmattalbahn.
Seitens den SBB erwarten wir, dass die Bedürfnisse der lärmbetroffenen Bevölkerung ernstgenommen werden, so dass insbesondere während der Nacht ein wirkungsvoller Schutz gewährleistet wird.